Statement

Vera Teroddes künstlerische Arbeit verbindet Malerei, Fotografie, Video, Objekt und Installation zu vielschichtigen Bildräumen, in denen sich Wahrnehmung, Transformation und Naturerfahrung begegnen. Ausgangspunkt ihres Schaffens ist seit vielen Jahren die intensive Auseinandersetzung mit dem Element Wasser – als Sinnbild für Wandel, Beweglichkeit, Freiheit und Vielfalt. Besonders die Erfahrungswelt unter der Wasseroberfläche inspiriert sie zu Bildfindungen, in denen Licht, Strömung und Spiegelung zu abstrakten, traumartigen Szenerien zwischen Realität und Imagination werden.

Durch experimentelle, fließende Techniken sowie die Integration fotografischer Fragmente entstehen offene visuelle Systeme, die innere Empfindungen ebenso spiegeln wie natürliche Prozesse.

Ihre ungerahmten, kombinierbaren und teils spiegelnden Arbeiten treten in Beziehung mit Raum, Betrachter*innen und Umgebung und verändern sich je nach Kontext und Perspektive.

Teroddes Werke laden dazu ein, im Ungewohnten das Magische zu entdecken, Wahrnehmung neu zu befragen und und die Verbindung zwischen Mensch, Natur und Wirklichkeit als einen fortwährenden Prozess zu erleben. Wasser wird dabei zum Leitmotiv: stets in Bewegung, wandelbar und durchlässig, eingebettet in Kreisläufe und doch beständig in seinem Wesen. In dieser Spannung zwischen Veränderung und Kontinuität eröffnet sich ein poetischer Erfahrungsraum, in dem Unsichtbares sichtbar wird und sich neue Möglichkeiten des Sehens und Empfindens entfalten.